Benedikt Ritter

Director of Photography

Presse und Jurybegründungen zu BECKENRAND

„Eine wunderbare Studie über das Beobachten eines Beobachters. In der filmischen Interpretation des Nichtsichtbarem  soll das Publikum den ausgesparten Raum betreten um sich ein eigenes Bild von Figur und Geschichte zu machen. Das  ist eine filmische Einladung. Darüber hinaus bildvoll und in knapp gesetzten Dialogen entfaltet sich ein Generationenkonflikt vor dem Hintergrund eines banalen Sommertages.“

Jurybegründung Prädikat: wertvoll, Kufstein, (A), Antonin Svoboda, Regisseur | Produzent Coop 99

„Mein klarer Favorit. Buch, Kamera, Schnitt, Darsteller, Musik und Regie sind homogen auf einem tollen Niveau. Die Geschichte ist von dem ersten Moment an spannend und überrascht mich immer wieder durch unerwartete Wendungen. Das Ende ist ebenso überraschend wie tragisch. Ein wirklich kurzweiliger Film der mich emotional berührt und mich in seinen Bann zieht!“

Sascha Schwingel, Produzent TeamWorx Filmproduktion, Jurybegründung, Lobende Erwähnung, Kurz Film Festival Hamburg 2007

„Der Spielfilm entwickelt eine bezwingende, unterschwellig sich aufbauende Spannung durch großartige Bildkompositionen, die seinen Spielort, ein Schwimmbad, kongenial in Szene setzen, durch karge Dialog und ein hervorragendes Schauspielensemble.“

Filomeno Fusco (Künstler/Kurator, Hamburg) | Christiane Müller-Lobeck  (Journalistin, Hamburg) | Markus Prasse (Festivalleiter, Regensburg) 

„(...) Die Stärke dieses kurzen Spielfilms liegt vor allem in den subtilen Ambivalenzen, die er zu kreieren vermag: Beckenrand präsentiert Situationen, die uns Interpretationen abverlangen, um uns dann im Regen stehen zu lassen.  Ein Spiel mit Inszenierung, Erzählstruktur und Zuschauererwartung, das uns wiederholt sanft überrumpelt und unsere  Mutmassungen Lügen straft. Insbesondere ist Kochs Film eine kleine Etüde über Blickstrategien – darüber, wie sich nur schon durchs Schauen  Anziehung, Feindseligkeit, Voyeurismus, Komplizenschaft und Opfer-Täter-Beziehungen in Kürze aufbauen oder wieder  zunichte machen lassen. Dazu gehört auch das implizite Spiel mit den Genres, schillernd zwischen Komödie und  Tragödie, mit Anklängen an die Coming-of-Age-Story und den Thriller Eine lockere Schauspielführung und eine hervorragende Kamera sorgen für die atmosphärische und spannungsreiche Umsetzung der Geschichte.“

Doris Senn, (Sélection CINEMA)